Erbe

Tempel-Etikette

Wie man einen Wat betritt, ohne anzustoßen

Mönche in safranfarbenen Roben im Tempelhof
Mönche in safranfarbenen Roben im Tempelhof

Ein Wat ist kein Museum, sondern ein lebender Ort. Die Regeln sind einfach, werden aber ernst genommen — und wer sie kennt, wird überall freundlich empfangen.

Kleidung

Schultern bedeckt, Hosen oder Röcke über das Knie, keine durchsichtigen Stoffe. Am Grand Palace und Wat Phra Kaeo wird streng kontrolliert; Sarongs gibt es am Eingang zu leihen.

Körperhaltung

Schuhe vor dem Ubosot ausziehen. Im Inneren sitzt man mit angewinkelten Beinen zur Seite, Fußsohlen nie Richtung Buddhafigur. Nicht höher stehen als eine Buddhastatue oder ein Mönch.

Mönche und Almosen

Frauen reichen Mönchen nichts direkt in die Hand. Beim Almosengang (Tak Bat, kurz nach Sonnenaufgang) barfuß, still und ohne Blitzlicht — kein Fotoshooting.

Der König und der Buddha

Bilder des Königshauses werden respektiert; Majestätsbeleidigung ist strafbar. Buddha-Tattoos oder -Deko gelten als respektlos, Buddhaköpfe dürfen nicht ausgeführt werden.

Das muss man gesehen haben

Tempelanlage am Fluss im Abendlicht
  • Morgenandacht im Wat Suthat, Bangkok, gegen 6 Uhr
  • Mönchsgespräch („Monk Chat") im Wat Chedi Luang, Chiang Mai
  • Tak Bat entlang der Uferstraße in Ayutthaya

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